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Ratschläge für Ankauf der Badmintonbälle (Artikel aus Internet)



Wer schon mal Badminton gespielt hat, kennt die alte Frage: Plastik oder Naturfeder?

Als aktiver Spieler möchte ich Ihnen helfen, eine Entscheidung treffen zu können.

Zunächst einmal die Vor- und Nachtälle der verschiedenen Bälle.

Plastik:
    Vorteile:
    1. günstig
    2. langlebig
    3. geeignet für Anfänger

    Nachteile:
    1. schlechtere Flugeigenschaften
    2. geringe Geschwindigkeitskontrolle

Naturfeder*:
    Vorteile:  
    1. sehr gute Flugeigenschaften
    2. sehr gute Geschwindigkeitskontrolle

    Nachteile:
    1. teuer (zum Teil auch sehr teuer)
    2. sehr kurzlebig

*Die Qualität von Naturfederbällen ist extrem unterschiedlich. Ich persönlich unterscheide in drei Kategorien:
Unbrauchbar, Training und Wettkampf.

Unbrauchbar sind Bälle, die nicht mal mehr fürs Training halbwegs geeignet sind. Dazu zählen -oft- Bälle von Nonameherstellern, aber auch teilweise von bekannten Firmen. Als Beispiel möchte ich die Talbot Torro Hit 700 nennen. Diese sind nach einem einzigen starken Smash unbrauchbar, ohne vorher durch besonders gute Flugeigenschaften begeistert zu haben.
Fürs Training geeignet sind Bälle, die das beste Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Sie sind relativ haltbar (bedeutet, dass sie ein bis zwei Spiele überstehen), günstig und fliegen gut. Dazu zählen zum Beispiel Victor Queen, Victor Service, Yonex Aerosensa 15-30, Talbot Torro Hit 750.
Zu Wettkämpfen sind je nach Turnier nur bestimmte Bälle zugelassen. Die bekanntesten Wettkampfbälle sind Victor Champion, Yonex Aerosensa 40 und Babolat Pro. Diese zeichnen sich durch hervorragene Flugeigenschaften aus und sind zumindest zum Teil sehr haltbar.

Doch für wen ist welcher Ball denn nun der richtige?
Wer das Spiel gerade für sich entdeckt hat oder auch schon regelmäβig aber nur zum Spaβ spielt, kann getrost auf Plastikbälle zurückgreifen. Sie sind günstig, verzeihen viele Fehler und bieten einen guten Einstieg in die Welt des Badmintons.

Wer gerne und viel spielt und dazu auch noch Punktespiele und vielleicht sogar kleine Turniere spielt, sollte sich schnell an die hohen Preise der Naturfederbälle gewöhnen, denn ohne sie geht nichts. Bessere Flugeigenschaften, Ball- und Geschwindigkeitskontrolle sorgen für das gewisse Extra gegenüber Plastikbällen.

Auch für Vereinsmitglieder ist der Naturfederball ein muss. Spätestens beim ersten Turnier heiβt es: Teure Bälle kaufen. Wer nur mit Plastikbällen trainiert, wird keine Chance haben sich schnell umzustellen.

Wettkampfspieler werden sich die Frage natürlich selbst beantworten können. Klar ist: Für sie nur das beste ;) Beim Training geht nichts unter Victor Queen, beim Turnier wird wohl der Victor Champion zum Einsatz kommen.

Meine ganz persönliche Empfehlung: Victor Queen. Diese Bälle sind vergleichsweise günstig (9,50 - 11), fliegen sehr gut und halten angemessen lange. Absolut nicht zu empfehlen ist die Talbot Torro-Reihe. Der Hit 700 zerfleddert nach einem einzigen satten Schlag, der Hit 750 hält etwas länger, fliegt aber nicht besonders und der Hit 850 (der zweitbeste Ball von Talbot Torro) enttäuscht schon beim Auspacken: verknickte und verklebte Federn.


Ich hoffe ich konnte dazu beitragen, dass Sie beim nächsten Mal zur richtigen Rolle greifen.